Kassenleistung · KJP

Wieder lernen, abzuschalten.

Drei wirksame Verfahren, drei Wege ins Loslassen: Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und Hypnose. Klingt einfach, ist es aber selten von alleine.

Alltagstauglich, überall einsetzbar.
Was sind Entspannungsverfahren?

Anspannung erkennen, bevor sie zur Last wird.

Stress, Anspannung und innere Unruhe gehören zum Alltag dazu, das Problem ist nicht die Anspannung selbst, sondern dass viele Menschen den Schalter zum Loslassen nicht mehr finden.

Entspannungsverfahren machen diesen Schalter wieder bedienbar. Sie sind erlernbar wie ein Instrument, mit ein bisschen Übung jeden Tag gehen sie irgendwann von selbst. Bei Angst, Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen, körperlicher Anspannung oder als Begleitung zur Verhaltenstherapie.

Es gibt drei anerkannte Entspannungsverfahren: progressive Muskelentspannung (PMR), autogenes Training und Hypnose. Selbst anbieten kann ich davon die progressive Muskelentspannung (PMR) – sie ist als Kassenleistung anerkannt.

Drei Wege

PMR, AT und Hypnose — was passt zu wem?

Jedes Verfahren hat seine eigene Logik. Manche mögen das Körperliche, andere das Bildhafte, wieder andere das geführte Hineingehen.

Verfahren 01

Progressive Muskelentspannung

Nach Edmund Jacobson. Einzelne Muskelgruppen werden bewusst angespannt und dann gelöst. Über diesen Kontrast lernt der Körper, den Unterschied zwischen Spannung und Entspannung wieder zu spüren. Sehr körperlich, schnell zu lernen, gut für Anfänger.

— von mir angeboten —
Verfahren 02

Autogenes Training

Nach Johannes Heinrich Schultz. Mit kurzen Formeln („Mein Arm ist ganz schwer“) wird die eigene Aufmerksamkeit nach innen gelenkt und der Körper lernt, auf Selbstanweisung loszulassen. Braucht etwas Übungszeit, dafür funktioniert es später überall.

— innerlich —
Verfahren 03

Hypnose

Geführte Trance, in der die Aufmerksamkeit gebündelt und das Erleben tief verändert wird. Nichts Mystisches, sondern ein gut erforschter Zustand. Hilfreich z. B. bei Schmerzen, Schlafstörungen, Prüfungsangst oder zur Stärkung innerer Ressourcen.

— geführt —

Anbieten kann ich davon nur die progressive Muskelentspannung. Autogenes Training und Hypnose stelle ich hier nur zur Einordnung vor – dafür bitte an entsprechend qualifizierte Kolleg:innen wenden.

Einmal selber probieren

Mini-Übung, 30 Sekunden.

Ein winziger Vorgeschmack auf PMR. Funktioniert im Sitzen, im Stehen, unter dem Tisch in der Schule.

Hand spüren.

Im Original wird der ganze Körper durchgegangen, Muskelgruppe für Muskelgruppe. Für den ersten Eindruck reicht die rechte Hand.

So geht es

  1. Setz dich bequem hin und mach die rechte Hand zu einer Faust.
  2. Drücke fest zu, etwa zehn Sekunden. Spüre die Spannung in der Hand, im Unterarm, bis hoch zur Schulter.
  3. Dann lass die Faust schlagartig los und leg die Hand entspannt ab.
  4. Spüre fünfzehn Sekunden nach, was im Arm passiert: Wärme, Kribbeln, ein Gefühl von Weite.

Diesen Unterschied zwischen Anspannen und Loslassen wieder bewusst zu fühlen, ist der ganze Trick. Mit Übung reicht später der Gedanke.

Häufig gefragt

Antworten, die oft fehlen.

Das, was vor dem ersten Termin meistens gefragt wird.

Muss ich zu Hause üben?

Ja, am besten täglich. Ein Entspannungsverfahren wirkt nur, wenn du regelmäßig übst – ein paar Minuten pro Tag genügen, aber sie sind entscheidend.

Für wen ist ein Entspannungsverfahren besonders wichtig?

Bei bestimmten psychischen Erkrankungen ist ein Entspannungsverfahren nicht nur hilfreich, sondern unabdingbarer Teil der Behandlung.

Weitere Verfahren

Was sonst noch möglich ist.

Entspannung lässt sich gut mit anderen Verfahren kombinieren. Alle ebenfalls als Kassenleistung abrechenbar.